André Nourbakhsch ist ein deutscher Rechtsanwalt mit Schwerpunkt auf strategischer Prozessführung und Zivilverfahren. Er begleitet Mandant:innen deutschlandweit durch alle Instanzen. Seit 2013 ist er Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht und war nach dem Studium in Freiburg und dem Referendariat in Berlin zunächst 12 Jahre in einer überörtlichen Boutiquesozietät tätig. 2024 hat er seine eigene Kanzlei gegründet. Darüber hinaus ist er als Lehrbeauftragter an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig sowie im Nebenamt als Prüfer beim Gemeinsamen Juristischen Prüfungsamt Berlin-Brandenburg (GJPA) tätig.
In presse- und äußerungsrechtlichen Angelegenheiten liegt sein Schwerpunkt auf dem Schutz von Hinweisgeber:innen und Quellen im Rahmen von Verdachtsberichterstattungen.
- Eidesstattliche Versicherungen: Was Journalist:innen wissen und beachten müssen
Axel Hemmerling arbeitet seit 1996 als investigativer Journalist für den Mitteldeutschen Rundfunk in Thüringen. Seine Schwerpunkte sind der Rechtsextremismus und die Organisierte Kriminalität. Für seine Recherchen zum „Nationalsozialistischen Untergrund“ (NSU) erhielt der Erfurter 2012 den Journalistenpreis Thüringen. Axel Hemmerling ist Gründungsmitglied der Expertenrunde „Extremismus“ im Mitteldeutschen Rundfunk und leitet die Redaktion „Recherche und Hintergrund“ des MDR Thüringen.
- Litigation-PR in eigener Sache? Wie Medien mit presserechtlichen Erfolgen und Niederlagen umgehen
Christian-Oliver Moser studierte Rechtswissenschaften in Berlin und absolvierte danach sein Referendariat in Berlin und New York. Seit Anfang 1998 war er bei der Sozietät Knauthe Paul Schmitt (später Knauthe Eggers) als Rechtsanwalt tätig. Danach gründete er die Medienrechtskanzlei Moser Bezzenberger. Anfang 2008 erwarb er den Titel Fachanwalt für Gewerblichen Rechtsschutz und im November 2013 gründete er gemeinsam mit Dr. Ben M. Irle die Sozietät IRLE MOSER. Er ist Mitglied bei der Deutschen Vereinigung für Gewerblichen Rechtsschutz und Urheberrecht. Die Schwerpunkte seiner Tätigkeit liegen im Presserecht, dort insbesondere im Bereich des Krisenmanagements, Markenrecht, Wettbewerbsrecht und der Vertragsberatung zu medienrechtlichen Themen.
- Strategien der Betroffenen (2): Wie Berichterstattung verhindert werden kann
Christoph Cadenbach ist seit September 2022 Redakteur im Ressort Investigative Recherche bei der Süddeutschen Zeitung. Zuvor war er 13 Jahre lang als Reporter für das Magazin der Süddeutschen Zeitung unterwegs. Seine Schwerpunkte sind Umwelt- und Klimarecherchen, Ausbeutung in der Arbeitswelt, Migration, Flucht, Kriminalität. Seine Texte wurden mehrfach ausgezeichnet. Cadenbach studierte Medienwissenschaften und hat eine Ausbildung an der Berliner Journalistenschule absolviert.
- Strategien der Betroffenen (1): Was tun bei einer Presseanfrage?
- Von Papageien und Prominenten: Zwei Recherchen und ihre Folgen
Claudia Gips ist Fachanwältin für Urheber- und Medienrecht. Seite 2007 berät sie Mandanten im Bereich des Presse- und Persönlichkeitsrechts im Falle von Berichterstattung und Äußerungen in sämtlichen Medien, ob print, online oder im TV. Dabei prüft sie Text- und Bild-Beiträge auf ihre rechtliche Zulässigkeit, d.h. welche Inhalte und Formulierungen zu Personen oder Unternehmen möglich sind, wie Zitate und Überschriften korrekt dargestellt werden und wo die Grenzen der Berichterstattung liegen. Sie berät zu den rechtlichen Angriffs- und Abwehrmaßnahmen bei der Geltendmachung von Rechtsverletzungen. Dazu zählen auch die Erstellung von bzw. die angemessene Reaktion auf Unterlassungsabmahnungen, Einstweiligen Verfügungen, Gegendarstellungen und Schadensersatzansprüchen. Claudia Gips ist Co-Autorin des „Newsletter Kommunikationsrecht“ und des „Handbuch PR-Recht“. Als Dozentin hält sie u.a. Vorträge zu den Themen „Presserecht“ und „Bildrecht“ vor Volontären oder bei Inhouse-Seminaren in Verlagen.
- Voraussetzungen für eine zulässige Verdachtsberichterstattung (4): Informationsinteresse der Öffentlichkeit
Cordula Meyer ist seit Oktober 2024 stellvertretende Chefredakteurin des SPIEGEL. Sie studierte Politikwissenschaft und Kommunikation in Hamburg und Tucson, Arizona und schloss mit einem M. A. ab. Beim SPIEGEL arbeitet sie seit 1999. Seit vielen Jahren engagiert sie sich beim Netzwerk Recherche.
- Rechtlich heikel – journalistisch nötig? Verdacht, Risiko und unsichtbare Grenzen im Journalismus
Dajana Kollig ist seit drei Jahren investigative Journalistin im Team von paper trail media. Davor besuchte sie die Deutsche Journalistenschule in München.
- Ein Spionagevorwurf und die Grenzen der Verdachtsberichterstattung
Jahrgang 1962, studierte Volkswirtschaft und arbeitete von 1990 bis 1999 bei der »Zeit«. War danach beim SPIEGEL Reporter, Autor, Leiter des Hauptstadtbüros und stellvertretender Chefredakteur bis 2018, danach wieder im Hauptstadtbüro. Seit Mai 2023 SPIEGEL-Chefredakteur.
- Begrüßung
Dr. Jasper Prigge, LL.M., ist Rechtsanwalt in Düsseldorf und Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht. Im Presserecht vertritt er zumeist Personen und Organisationen, die für kritische Äußerungen rechtlich angegriffen werden. Er ist Mitglied des Ausschusses für Medienrecht der Bundesrechtsanwaltskammer.
- Verdacht und Verantwortung: Verdachtsberichterstattung als demokratischer Auftrag?
- Ehrlich beraten, sicher bleiben: Quellenschutz im Journalismus
Oliver Srocke ist Fachanwalt für Medien- und Urheberrecht. Er berät und vertritt seit vielen Jahren Verlage, Medienhäuser und TV-Anstalten in presserechtlichen Auseinandersetzungen, Er hat zahlreiche Verdachtsberichterstattungen z.B. des SPIEGEL oder des STERN vor Gericht verteidigt.
- Grenzen der Berichterstattung über Straftaten und Ermittlungsverfahren. Was Medien über mutmaßliche Täter:innen berichten dürfen
- Voraussetzungen für eine zulässige Verdachtsberichterstattung (3): Gelegenheit zur Stellungnahme
Justiziar der SPIEGEL-Gruppe (seit 2010), zuvor Anwalt in einer Großkanzlei mit Schwerpunkt Presserecht und gewerblicher Rechtsschutz. Promotion zu Fragen der Informationsfreiheit (Universität Hamburg, 2005), seit 2012 Verfasser der Rechtsprechungsübersicht zum Presse- und Äußerungsrecht in der „Neuen Juristischen Wochenschrift“.
- Recherchieren mit Rückendeckung: Interne Strukturen und das Justiziariat als Sparringspartner
Dr. Stefanie Schork ist auf dem Gebiet des Presse-, Medien- und Strafrechts als Rechtsbeistand, Kommunikations- bzw. Krisenberaterin und Verteidigerin tätig. Sie berät und vertritt Betroffene auf allen Seiten und einen Verlag. Sie publiziert regelmäßig zu strafrechtlichen und äußerungsrechtlichen Themen und bearbeitet Ehrschutzdelikte in dem NOMOS Kommentar Medienstrafrecht. Alle vier Wochen hat sie über aktuelle Rechtsfragen in ihrer Kolumne "Vor dem Gesetz" in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung geschrieben.
- Unter Eid – und unter Druck. Wert und Folgen eidesstattlicher Versicherungen
- Grenzen der Berichterstattung über Straftaten und Ermittlungsverfahren. Was Medien über mutmaßliche Täter:innen berichten dürfen
Dr. Till Dunckel berät Unternehmen, Behörden und natürliche Personen insbesondere bei drohenden Medienkrisen, unwahren Veröffentlichungen oder Geheimnisverletzungen und setzt ihre Rechte gegenüber Medienunternehmen und anderen Verbreitern durch. Er engagiert sich darüber hinaus als Vorsitzender des Ausschusses für Medienrecht der Bundesrechtsanwaltskammer in allgemeinen medienrechtliche Fragen.
- Strategien der Betroffenen (1): Was tun bei einer Presseanfrage?
- Wenn Journalist:innen wegen kritischer Berichterstattung unter Druck geraten
- Rechtlich heikel – journalistisch nötig? Verdacht, Risiko und unsichtbare Grenzen im Journalismus
Ilka Brecht ist seit 2014 Moderatorin des ZDF-Magazins „Frontal“ und seit 2015 Leiterin der Redaktion.
- Rechtlich heikel – journalistisch nötig? Verdacht, Risiko und unsichtbare Grenzen im Journalismus
Jasmin van Fürden ist seit 2024 Legal Counsel im Team Presserecht der Konzernrechtsabteilung der RTL Deutschland GmbH. Nach ihrem Studium an der Universität zu Köln mit dem fachlichen Schwerpunkt Geistiges Eigentum und Wettbewerbsrecht arbeitete sie in der Rechtsabteilung der SUPER RTL Fernsehen GmbH als juristische Mitarbeiterin. Während des Referendariats absolvierte sie Stationen in einer Kölner Kanzlei für Medien- & Urheberrecht sowie RTL Deutschland.
- Recherchieren mit Rückendeckung: Interne Strukturen und das Justiziariat als Sparringspartner
Jonathan Sachse verantwortet seit dem 1. November 2025 beim RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) als stellvertretender Chefredakteur netzwerkweite investigative Recherchen. Zuvor war er Gründungsmitglied von CORRECTIV und arbeitete dort elf Jahre als Senior-Reporter.
- Sprache, Ton und Themenauswahl: Wie sich Journalismus durch presserechtliche Auseinandersetzungen verändert
Jahrgang 1977. Studierte Geschichte, Germanistik und Politikwissenschaft. Volontierte beim Norddeutschen Rundfunk. Seit 2007 bei SPIEGEL ONLINE. Ab 2014 Chefreporter, Leiter des Teams Hintergrund und Recherche. Von 2019 an SPIEGEL-Ressortleiter Deutschland/Panorama. Seit Mai 2022 Koordinator Investigativ. Ab Juni 2024 Ressortleiter Deutschland, zuständig für Innere Sicherheit und Investigation. Seit 2026 Leiter der Recherchekooperation von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung. Co-Autor der Bestseller »Rockerkrieg« (2013) und »Undercover« (2020).
- Verdachtsberichterstattung zwischen Polarisierung und fragiler Beweislage
Juliane Löffler studierte Kulturwissenschaften, Spanische Philologie und Deutsch als Fremdsprache an der Universität Potsdam und Design Thinking am Hasso-Plattner-Institut. Danach arbeitete sie bei der Zeitung „der Freitag“, zuletzt war sie Senior Reporterin bei „BuzzFeed News“, später „Ippen Investigativ“. Seit März 2023 ist sie Redakteurin im Ressort Deutschland/Panorama.
- Verdachtsberichterstattung zwischen Polarisierung und fragiler Beweislage
Julia Stein ist Redakteurin im NDR, Mitglied des International Consortium of Investigative Journalists (ICIJ) und engagiert sich seit vielen Jahren für Netzwerk Recherche, dessen Erste Vorsitzende sie von 2015-2021 war. Beim NDR hat sie auf zahlreichen Positionen gearbeitet: bei den ARD-Tagesthemen, als Leiterin der trimedialen Redaktion „Politik und Recherche“ im NDR Landesfunkhaus Schleswig-Holstein und als Redaktionsleiterin von ZAPP. Als stellvertretende Leiterin im Ressort „Investigation“ des NDR hat sie maßgeblich an den „Panama Papers“ und an den Rechercheprojekten „OffshoreLeaks“, „SwissLeaks“ und „LuxLeaks“ gearbeitet. Studium der Politologie, Romanistik und Medienkultur in Paris und Hamburg. Julia Stein wurde für ihre Arbeit mit dem Bert-Donnepp-Preis für Medienpublizistik und dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet.
- Verdacht und Verantwortung: Verdachtsberichterstattung als demokratischer Auftrag?
Justus ist seit 2019 Chefredakteur von CORRECTIV, seit 2024 zusammen mit Anette Dowideit. Von 2015 bis 2018 war er dort Investigativ-Reporter, gründete 2018 Correctiv.Lokal, das er bis 2019 leitete. Für seine Arbeit erhielt er mehrere Auszeichnungen, unter anderen den Grimme Online Award 2019, „Chefredaktion des Jahres“ 2021 sowie „Journalistinnen und Journalisten des Jahres“ 2024. Justus ist promovierter Volljurist, war 2010-2012 an Universitäten in New York und Princeton hat als Freier Journalist ua für den Tagesspiegel und die Zeit gearbeitet. Neben Recherchen liegt ein Schwerpunkt seiner Arbeit in der Entwicklung von Beteiligungs-Recherchen und Community-Formaten.
- Litigation-PR in eigener Sache? Wie Medien mit presserechtlichen Erfolgen und Niederlagen umgehen
Dr. Kirsten von Hutten ist Director Government Relations bei Bertelsmann und stellvertretende Vorsitzende der Beschwerdekammer 1 des Deutschen Presserates. Nach Studium und Promotion in Bonn begann sie ihre berufliche Tätigkeit 2001 als Rechtsanwältin und Justiziarin bei Gruner + Jahr, wo sie bis Mitte 2023 als leitende Angestellte den Bereich Presse-, Urheber- und Verlagsrecht verantwortete. Als Autorin hat Kirsten von Hutten u.a. am Kompaktkommentar für gewerblichen Rechtsschutz, Urheberrecht und Medienrecht sowie am Handbuch des Persönlichkeitsrechts mitgewirkt. Foto: Julia Grudda
- Verdacht und Verantwortung: Verdachtsberichterstattung als demokratischer Auftrag?
- Voraussetzungen für eine zulässige Verdachtsberichterstattung (1): Mindestbestand an Beweistatsachen
Klaus Ott, jetzt in Rente, hat von 1984 bis 2025 für die Süddeutsche Zeitung gearbeitet; erst als freier Mitarbeiter, später als Redakteur vor allem im Ressort Investigative Recherche. Er hat über viele Skandale in Politik und Wirtschaft berichtet, die mit intensiven Recherchen verbunden waren.
- Verdacht und Verantwortung: Verdachtsberichterstattung als demokratischer Auftrag?
Insbesondere für den investigativen Journalismus ist der Justitiar mittlerweile ein unerlässlicher Bestandteil. Dieser fungiert als juristisches Schutzschild und ermöglicht eine kritische Arbeit, auch wenn von Seiten der Entblößten versucht wird, Berichte oder Artikel zu verhindern. Klaus Siekmann nimmt diese Aufgabe seit 32 Jahren für den NDR wahr.
- Ehrlich beraten, sicher bleiben: Quellenschutz im Journalismus
Lena Kampf arbeitet seit Mai 2022 als Redakteurin im Ressort Investigative Recherche und ist seit Dezember 2022 Stellvertretende Ressortleiterin. Sie hat 2019 mit einer Reportage über die #Metoo-Bewegung im Europaparlament den Deutsch-Französischen Journalistenpreis gewonnen und 2023 gemeinsam mit Kolleg*innen der SZ den Reporterpreis in der Kategorie Investigation. Im Sommer 2016 verbrachte sie zwei Monate als Arthur F. Burns Fellow bei der Zeitung Miami Herald in Florida.
- Verdachtsberichterstattung zwischen Polarisierung und fragiler Beweislage
- Eidesstattliche Versicherungen: Was Journalist:innen wissen und beachten müssen
Maike Rudolph ist Fernsehredakteurin beim NDR, wo sie auch ihr Volontariat absolvierte. Seit 2019 leitet sie die Redaktion Panorama 3 beim NDR. Ausgezeichnet wurde sie u.a. mit dem Otto Brenner Preis, dem Marler Medienpreis für Menschenrechte und dem Deutschen Fernsehpreis.
- Recherchieren mit Rückendeckung: Interne Strukturen und das Justiziariat als Sparringspartner
Maria Christoph arbeitet als Investigativjournalistin für die Firma “paper trail media”, die in Deutschland mit SPIEGEL und ZDF kooperiert. Dort befasst sie sich mit Themen wie Machtmissbrauch, Big Pharma und dem Krieg in Gaza. Bis Mai 2022 war sie als freie Reporterin in Wort, Bild und Ton u.a. für SPIEGEL, ZEIT und den Bayerischen Rundfunk tätig. Für ihre Recherche zu Arbeitsbedingungen in der Sternegastronomie erhielt sie unter anderem den Axel-Springer-Preis, den Helmut Schmidt Journalistenpreis und den Deutschen Journalistenpreis.
- Unter Eid – und unter Druck. Wert und Folgen eidesstattlicher Versicherungen
- Ehrlich beraten, sicher bleiben: Quellenschutz im Journalismus
Maria-Mercedes Hering leitet seit November 2025 das Projekt Lokaljournalismus bei Netzwerk Recherche. Sie hat Politikwissenschaft, Soziologie und Sozialwissenschaften in München, Berlin und Washington D.C. studiert. Maria-Mercedes Hering ist Absolventin der Deutschen Journalistenschule in München. Vor ihrer Tätigkeit für Netzwerk Recherche war sie drei Jahre Redakteurin in der Digitalredaktion der Augsburger Allgemeinen.
- Sprache, Ton und Themenauswahl: Wie sich Journalismus durch presserechtliche Auseinandersetzungen verändert
Markus Sehl ist Jurist und Journalist. Er arbeitet als Stellvertretender Chefredakteur für Legal Tribune Online. Spezialisiert ist er auf die Themen Justiz, Rechtsstaatlichkeit und innere Sicherheit. Als Autor schreibt er auch für Die Zeit.
- Wenn Journalist:innen wegen kritischer Berichterstattung unter Druck geraten
- Grenzen der Berichterstattung über Straftaten und Ermittlungsverfahren. Was Medien über mutmaßliche Täter:innen berichten dürfen
Melina Traumann ist Oberstaatsanwältin und seit November 2024 Pressesprecherin bei den Hamburger Staatsanwaltschaften.
- Grenzen der Berichterstattung über Straftaten und Ermittlungsverfahren. Was Medien über mutmaßliche Täter:innen berichten dürfen
Michael Fricke ist spezialisiert auf die Beratung und Vertretung von Verlagen, Rundfunkanstalten, Agenturen, Internetdiensten und Unternehmen und Einzelpersonen in allen presse- und urheberrechtlichen Fragen. Er verfügt über langjährige Erfahrungen in der bundesweiten Prozessführung vor den Spezialkammern und -senaten der Landgerichte sowie der Oberlandesgerichte. Ferner vertritt Michael Fricke Unternehmen in werbe- und wettbewerbsrechtlichen Angelegenheiten. Seit 1994 ist Michael Fricke Rechtsanwalt und seit 2001 Partner bei CMS.
- Voraussetzungen für eine zulässige Verdachtsberichterstattung (2): Verbot der Vorverurteilung
Nadine Dinig ist Rechtsanwältin. Ihre Schwerpunkte liegen u. a. bei Presse-Persönlichkeits- und Äußerungsrecht sowie Urheber- und Medienrecht.
- Wenn Journalist:innen wegen kritischer Berichterstattung unter Druck geraten
Noura Mahdhaoui ist freie Fernsehjournalistin und Filmemacherin. Sie macht vor allem Dokumentationen und Debatten-Filme zu gesellschaftspolitischen Themen. 2019 volontierte sie beim NDR und arbeitet hier seitdem als Doku-Autorin und Reporterin vor allem für die Formate NDR Story, die ARD Mediathek und ZAPP und als Producerin für Panorama.
- Verdachtsberichterstattung zwischen Polarisierung und fragiler Beweislage
- Rechtlich heikel – journalistisch nötig? Verdacht, Risiko und unsichtbare Grenzen im Journalismus
Ralf Wiegand leitet das Ressort Investigative Recherche seit Januar 2021. Er volontierte bei den Fränkischen Nachrichten in Tauerbischofsheim und verbrachte anschließend sieben Jahre als Sportredakteur in Bremen beim Weser-Kurier. Seit 1997 ist er bei der SZ und seit 2016 Mitglied ihres Investigativ-Teams.
- Sprache, Ton und Themenauswahl: Wie sich Journalismus durch presserechtliche Auseinandersetzungen verändert
Sarah Ulrich
- Ehrlich beraten, sicher bleiben: Quellenschutz im Journalismus
Sebastian Erb ist seit Mai 2023 Redakteur im Ressort Investigative Recherche der Süddeutschen Zeitung in Berlin. Davor arbeitete er als Investigativreporter bei der taz. Er beschäftigt sich vor allem mit Themen der inneren Sicherheit, MeToo und zuletzt auch internationalem Wildtierhandel. Seine Recherchen, vor allem zu Rechtsextremismus in Bundeswehr und Polizei, wurden mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit Platzierungen beim Wächterpreis, dem Otto-Brenner-Preis und dem „Langen Atem“. Zweimal war er Mitglied des "Team des Jahres" des Medium Magazins. Er gibt Seminare zu investigativer Recherche, unter anderem an der Deutschen Journalistenschule, seiner alten Ausbildungsstätte. Fact-Checking macht er auch gerne offline: Er hat den angeblich kürzesten Fluss der Welt nachgemessen und gewann mit der Bühnenversion der Recherche den ersten Berliner Reporterslam.
- Unter Eid – und unter Druck. Wert und Folgen eidesstattlicher Versicherungen
- Von Papageien und Prominenten: Zwei Recherchen und ihre Folgen
Thomas Ruttig ist Mitbegründer des unabhängigen Think Tanks Afghanistan Analysts Network Kabul/Berlin. Er arbeitet seit 45 Jahren zu Afghanistan, lebte und arbeitete 13 Jahre davon im Land, u.a. als Mitarbeiter der DDR-, der deutschen Botschaft, der UNO und als stellv. EU-Sondergesandter. Seit 1995 ist er freier Autor bei der taz.
- Wenn Journalist:innen wegen kritischer Berichterstattung unter Druck geraten
Thorsten Feldmann ist seit 2000 Rechtsanwalt und seit 2001 Partner bei JBB Rechtsanwält:innen. Nach seinem Studium in Saarbrücken und Los Angeles sowie seinem Referendariat in Berlin ist er seit 2007 Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht. Er berät deutsche und internationale Unternehmen in den Bereichen Technologie, Medien und Kommunikation.
- Unter Eid – und unter Druck. Wert und Folgen eidesstattlicher Versicherungen
- Ein Spionagevorwurf und die Grenzen der Verdachtsberichterstattung
Till Eckert deckt regelmäßig Machtmissbrauch und strukturelle Missstände im öffentlichen Interesse auf. Seine Recherchen führten zur Entlassung ranghoher Beamter in Sicherheitsbehörden, enthüllten Strategien rechtsextremer Netzwerke und belegten verdeckte Einflusskampagnen aus dem Ausland. Für seine Arbeit wurde er mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Deutschen Reporter:innenpreis, dem Sigma Award und dem Grimme Online Award. 2025 arbeitete er als Arthur-F.-Burns-Fellow mehrere Monate bei ProPublica in New York.
- Ein Spionagevorwurf und die Grenzen der Verdachtsberichterstattung
